Kapitel 417: Precursors of Noir 1932 7 von 8: SCARFACE: THE SHAME OF THE NATION/SCARFACE

Man merkt am ursprünglichen Titel SCARFACE: THE SHAME OF THE NATION ähnlich wie bei THE PUBLIC ENEMY (siehe Kapitel 272: Precursors of Noir 1931 8 von 10: THE PUBLIC ENEMY/DER ÖFFENTLICHE FEIND), dass es Druck auf die Produzenten Howard Hawks und Howard Hughes gab, von Anfang an klarzustellen, dass man diesem Scarface auf keinen Fall …

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Kapitel 402: Bildkünstler Bernardo Bertolucci: Eins: LA COMMARE SECCA/THE GRIM REAPER (1962)

Bertolucci gehört inzwischen leider auch zu jenen Künstlern, die aufgrund unkorrekten Verhaltens geschmäht werden. Ich finde die Vorwürfe in seinem Fall allerdings verhältnismäßig läppisch. Es ging nie um eine echte Vergewaltigung, sondern um eine vorgetäuschte in ULTIMO TANGO A PARIGI/DER LETZTE TANGO IN PARIS (1972), von der die Darstellerin Maria Schneider womöglich überrumpelt wurde. Ich …

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Kapitel 399: Hammer und Pflock – Der Hammer-Vampir-Zyklus 9 von 16: LUST FOR A VAMPIRE/NUR VAMPIRE KÜSSEN BLUTIG (1971)

Nur Vampire küssen blutig? Naja: Leute mit Zahnfleischbluten auch. Oder Boxer nach einem Kampf. Menschen mit herbstlich rissigen Lippen. Fleischfresser, die ihre Steaks blutig mögen. Ich hör schon auf. Jedenfalls deutet das Wort LUST im Titel an, dass wir mit Schmackes in den 1970ern angekommen sind. Dies ist der zweite Teil von Hammers Karnstein-Trilogie, deren …

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Kapitel 346: Nicht wirklich Tierfilme – Die Tier-Trilogie von Yorgos Lanthimos: 3 von 3: THE KILLING OF A SACRED DEER (2017)

Interessant, dass es keinen deutschen Verleihtitel gibt. Heutzutage dürfen Filme auch in den deutschen Kinos BEASTS OF THE SOUTHERN WILD (2012) oder NOCTURNAL ANIMALS (2016) heißen. Huch, noch mehr Tierfilme… Und kann es sein, dass Lanthimos sich schon mit dem Titel von THE KILLING OF A SACRED DEER auf die Kontroverse um die Eselserschießung bezieht, …

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Kapitel 305: Sixties ganz in Gelb: 10: LA MORTE HA FATTO L’UOVO/DEATH LAID AN EGG/DIE FALLE (1968)

Und gleich wieder Trintignant – der aber auch wirklich ein Händchen für interessante Filme gehabt hat. Ewa Aulin hatten wir schon zusammen mit ihm in Giallo Nummer 8, DEADLY SWEET von 1967, siehe Kapitel 214: Sixties ganz in Gelb: 8: COL CUORE IN GOLA/DEADLY SWEET/I AM WHAT I AM/ICH BIN WIE ICH BIN – DAS …

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Kapitel 270: Argentoia – 6: PROFONDO ROSSO/DEEP RED/ROSSO – DIE FARBE DES TODES (1975)

Ein Zwei-Stunden-Giallo, das ist schon einmal sehr ungewöhnlich. Sozusagen der Monumentalfilm unter den Gialli. Eines der Filmplakate zu PROFONDO ROSSO – das mit der stürzenden weißen Silhouette – könnte auch zu Hitchcocks VERTIGO (1958) passen. Ich beginne mit einer persönlichen Randbemerkung: Ich sehe PROFONDO ROSSO nun zum dritten Mal mit jeweils rund sieben Jahren Zeit …

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Kapitel 228: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock 10: BLACKMAIL/ERPRESSUNG (1929)

Obwohl BLACKMAIL nicht nur Hitchcocks erster Tonfilm, sondern sogar womöglich der erste britische Tonfilm überhaupt ist, habe ich die Chance, die ebenfalls gedrehte Stummfilmfassung zu sichten, die natürlich mindestens genauso hochinteressant ist, weil sie lange Zeit verschollen war, und erst 2012 aufwändig restauriert wurde. Da bin ich hin- und hergerissen, und entscheide mich dann aus …

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Kapitel 212: Die zehn Filme von Alain Robbe-Grillet: Vier: L‘ EDEN ET APRÈS/EDEN UND DANACH (1970)

Ab hier: Alain Robbe-Grillet in Farbe! Die Drehorte waren Bratislava (in der damaligen Tschechoslowakei) und Tunesien. Catherine Robbe-Grillet (Alains Witwe, selbst Schriftstellerin und in diesem Film auch Darstellerin) erzählt in einer Einführung zu diesem Film, wie Alain bei einem abendlichen Zwischenfall von der bratislavischen Polizei zwei Zähne ausgeschlagen wurden, und zeigt die beiden Zähne stolz …

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Kapitel 169: SECONDS/DER MANN, DER ZWEIMAL LEBTE (1966) – Vorschlag einer Analyse

Eine der üblichen Trüffel auf Arte: SECONDS/DER MANN, DER ZWEIMAL LEBTE von John Frankenheimer. SECONDS ließ mich etwas ratlos zurück. Er ist zweifelsohne sehr gut gemacht. Kamera (James Wong Howe) vom Allerfeinsten. Gute unheimliche Musik von Jerry Goldsmith. Lauter seltsame Nebendarsteller, die dem Film etwas Traumartiges verleihen. Rock Hudsons Performance schwankt ein wenig: Er ist …

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Kapitel 166: Hundert Handvoll Hallelujas: Italowestern 6: UNA PISTOLA PER RINGO/EINE PISTOLE FÜR RINGO (1965)

So, nun ist es aber genug. Nachdem der Italowestern nacheinander die Ausländer Richard Harrison, Clint Eastwood, James Mitchum, Cameron Mitchell und Gordon Scott zu Helden machte, ist es nun an der Zeit, es endlich einmal mit einem Einheimischen zu versuchen, dem ersten echten italienischen Westernhelden: Auftritt Giuliano Gemma, der als Stuntman gearbeitet und ein paar …

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