Kapitel 89: Die Filme der Farah Khan 1: MAIN HOON NA/ICH BIN IMMER FÜR DICH DA! (2004)

Ich bin kein Bollywood-Experte, habe bislang allenfalls fünfzehn Vertreter dieses enorm reizvollen Kultur-Outputs gesehen. Das hängt aber auch damit zusammen, dass es einen Vertreter gibt, über den ich sozusagen nicht hinwegkomme: Ich habe ihn schon zweimal gesehen, und freue mich bereits auf das dritte Mal, um ihn für den Filmbetrachter zu analysieren. Die Rede ist …

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Kapitel 86: Die verführerischen Vampire des Jean Rollin 1: LE VIOL DE VAMPIRE/DIE VERGEWALTIGUNG DES VAMPIRS (1968)

Zwanzig Spielfilme zähle ich laut IMDB, die Jean Rollin unter seinem eigenen Namen gedreht hat, die also keine Hardcore-Pornos sind (welche er unter Pseudonymen ebenfalls gedreht hat), sondern lediglich erotische Phantasmagorien. Mal schauen, wie viele dieser zwanzig Filme Vampirfilme sind, und wie viele von denen überhaupt erhältlich. LE VIOL DE VAMPIRE beginnt mit dem unfassbaren …

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Kapitel 85: Russellismus 1: PEEPSHOW (1956)

Um Ken Russell, der wie kein anderer – mehr sogar noch als Andrzej Zulawski – mit dem Begriff „Regie-Exzentriker“ verbunden ist, gerecht zu werden, sollte man sich nicht nur auf seine Kinofilme beschränken, sondern auch versuchen, so viel wie möglich seiner Fernseharbeit und seiner Kurzfilme mit ins Visier zu nehmen. Die IMDB listet ihm einundsiebzig …

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Kapitel 84: Zulawski! – sein erster von dreizehn Filmen: TRZECIA CZESC NOCY/EIN DRITTEL DER NACHT (1971)

Apokalypse. Das heißt: hochdramatische Musik, Zitate des Johannes, dazu ruhige, aber nächtlich dräuende Landschaftsbilder. Es geht um das Drittel von allem, das vernichtet wird. Also auch ein Drittel der Nacht. „Du schwollst an auf monströse Größe“ ist eine sehr beunruhige Schilderung, was mit einem Kranken geschehen war, der sich an nichts mehr erinnern kann. Die …

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Kapitel 82: Panoptikum der Jahrzehnte 5: 1988: WAXWORK/REISE ZURÜCK IN DER ZEIT

Ohne große Exposition beginnt es gleich mit der für dieses Subgenre typischen Das-Gesicht-eines-Mannes-verbrennt-im-Feuer-Sequenz. Der Stil von WAXWORK ist gruselig, aber nicht, weil es gruselig sein soll, sondern weil es sich um eine schlechtmusikalische Highschoolkomödie aus den 1980ern handelt. Nachdem ich sowohl David Warner als auch Dana Ashbrook als auch einen Kleinwüchsigen, dessen Sprache klingt, als …

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Kapitel 74: Die siebenundvierzig Kammern der Shaw Brothers, Kammer 1: JIANG HU QI XIA/WANG YU – DER TEMPEL DES ROTEN LOTUS (1965)

Die Shaw Brothers haben zwischen 1925 und 1985 etwa eintausend Filme produziert, da ist es natürlich vermessen, sich angesichts von nicht einmal fünfzig einen Überblick verschaffen zu wollen. Mir hilft dabei jedoch die Vorauswahl, die deutsche DVD-Vertriebe (namentlich MiB und Koch Media) getroffen haben, um eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Martial-Arts-Perlen herauszufiltern (wie ich und …

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Kapitel 69: Die 120 Jahre von Le Mans 3: KID AUTO RACES AT VENICE, CAL./SEIFENKISTENRENNEN IN VENICE (1914)

Man kann jetzt bemängeln, dass es sich bei Seifenkistenrennen nicht wirklich um Automobilrennsport handelt. Dieser Film ist jedoch aufgrund seiner historischen Bedeutung berühmt, deshalb konnte ich ihn unmöglich unterschlagen, zumal Rennsport das Setting bildet: Bei KID AUTO RACES AT VENICE, CAL. handelt sich nämlich um den allerersten Filmauftritt von Charlie Chaplins Tramp überhaupt! Mich fasziniert …

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Kapitel 64: El Santo 1: SANTO CONTRA CEREBRO DEL MAL/SANTO VS. EVIL BRAIN (1958)

Lange musste ich mich in Geduld üben, bis der erste El-Santo-Film irgendwo im Internet auftauchte, jetzt muss ich ihn schnell sehen, bevor er eventuell wieder gelöscht wird. Leider ohne Untertitel, und ich bin des Spanischen nicht mächtig, verstehe aber natürlich dank rostigem Schulfranzösisch mehr als beim Japanischen, und auch auf das lasse ich mich in …

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Kapitel 60: Das außerordentlich umfangreiche Universum des Takashi Miike – 1: REDI HANTAA: KOROSHI NO PURERYUUDO/LADY HUNTER: PRELUDE TO MURDER (1991)

Das außerordentlich umfangreiche Universum des Takashi Miike beginnt mit einer rätselhaften Kamerafahrt durch rätselhafte Räume. Ein Zahnarztstuhl? Nein, Farbeimer. Ein roter Handabdruck an der Wand. Links steht etwas in Rot an der Wand, in westlichen Buchstaben, man kann es kaum lesen: Es ist das Wort ENOUGH, unterstrichen. Daneben ein ganz anderer Raum, fast wie ein …

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Kapitel 52: Ausgewählte, klassische US-Western: 4 von 76: SONG OF THE GRINGO (1936)

Ich habe bereits jetzt bei meiner Western-Serie ein schlechtes Gewissen. Es fehlt einfach so vieles. Kein Broncho Billy, kein Tom Mix, kein Ken Maynard (der Westernheld, der bizarrerweise aussah wie ein jüngerer, schlankerer Helmut Kohl), kein Hoot Gibson, sogar William Boyd als Hopalong Cassidy habe ich ausgelassen, weil ich den besonders gut leiden kann, sieben …

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