Kapitel 26: Die Filme und Farben des Mario Bava 1: I VAMPIRI/DER VAMPIR VON NOTRE DAME (1957)

Eigentlich von Riccardo Freda inszeniert, verließ Freda die Dreharbeiten nach zehn Tagen und überließ es seinem Kameramann Bava, den Film noch zwei weitere Drehtage lang fertigzustellen. Da Bava wohl auch Änderungen in der Gesamtstruktur vornahm und an Story und Drehbuch mitgearbeitet hat (unter dem Pseudonym Rijk Sijöstrom, einer Kombination aus Lichtmeister Rembrandt und dem Regisseur …

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Kapitel 25: Fellini vollständig 1: LUCI DEL VARIETA/LICHTER DES VARIETE (1950)

Soso, Fellini beschäftigt sich also von Anfang an mit dem Schaustellermilieu, und seine Muse/Ehefrau/Lieblingsschauspielerin Giulietta Masina ist auch von Anfang an mit dabei, das wusste ich bislang noch gar nicht. Das allererste Geräusch, das zu hören ist, ist eine singende Säge, aber die gehört zum Verleihvorspann. Schöne, sicherlich aufwändig zu gestaltende Idee, die Namen der …

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Kapitel 21: Schloss des Schockens – Dreizehn Filme von William Castle: 1: MACABRE (1958)

In dieser Serie möchte ich mich mit den Horrorfilmen des für seine interaktiven Gimmicks berühmten, in Deutschland aber (weil diese Gimmicks nur in amerikanischen Kinos installiert wurden) leider nie so richtig populär gewordenen Regisseurs und Produzenten William Castle beschäftigen. Kann es ein Zufall sein, dass ich dabei aus einem Oeuvre von insgesamt 67 Regie-Arbeiten genau …

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Kapitel 17: Mindestens fünfzehn Filme von Sion Sono: 4. NORIKO NO SHOKUTAKU/NORIKO’S DINNER TABLE (2005)

Alleine schon die Grundidee ist grandios. Die Amerikaner sind noch nie auf den Gedanken gekommen, einen Film zu drehen, der in Haddonfield, Illinois spielt, und von Eltern handelt, die in der Sorge leben, ihre Töchter seien Michael Myers an Halloween zum Opfer gefallen, oder hätten ihm zumindest zum Opfer fallen können. Die drastischen Geschehnisse von …

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Kapitel 16: Mindestens fünfzehn Filme von Sion Sono: 3. SUICIDE CIRCLE/SUICIDE CLUB (2001)

Zum zweiten Mal betrete ich den SUICIDE CIRCLE, diesmal aber erstmals mit dem Wissen, dass es mit NORIKO’S DINNER TABLE noch eine Art Fortsetzung gibt, die ich bislang noch gar nicht auf dem Schirm hatte. SUICIDE CIRCLE dürfte wohl der traurigste J-Horror-Film aller Zeiten sein, trauriger noch als Kiyoshi Kurosawas auswegloser CURE (1997). Ich glaube, …

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Kapitel 13: Mindestens fünfzehn Filme von Sion Sono: 2. KEIKO DESU KEDO (1997)

Dieser Film (der Titel bedeutet so viel wie: „Ich bin’s, Keiko“ oder „Hier ist Keiko“), genau 1 Stunde, 1 Minute und 1 Sekunde lang, ist ein weiteres Experiment über das Verstreichen von Zeit. Diesmal aber sogar in Farbe, und besonders knalligen noch dazu. Bereits die erste Einstellung ist ein Faszinosum: annähernd fünf Minuten lang sieht …

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Kapitel 8: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock (2 und) 3: THE LODGER – A STORY OF THE LONDON FOG/ DER MIETER – EINE GESCHICHTE AUS DEM LONDONER NEBEL (1927)

Hitchcocks eigentlich zweite Regiearbeit THE MOUNTAIN EAGLE (1926) ist leider verschollen, nur ein paar Standfotos sind erhalten geblieben, unter diesen ein sehr grotesk wirkendes Würgerbild. Interessant wäre der Film sicherlich schon alleine dadurch, dass Fritz-Lang-Veteran Bernhard Goetzke eine der Hauptrollen spielt, aber Hitchcock selbst bezeichnete seinen dritten Film THE LODGER als den „ersten richtigen Hitchcock-Film“, … Kapitel 8: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock (2 und) 3: THE LODGER – A STORY OF THE LONDON FOG/ DER MIETER – EINE GESCHICHTE AUS DEM LONDONER NEBEL (1927) weiterlesen

Kapitel 7: Mindestens fünfzehn Filme von Sion Sono: 1. HEYA/THE ROOM (1992)

Was ich von Sion Sono halten soll, ist mir überhaupt noch nicht klar. Bislang habe ich erst drei Filme von ihm gesehen, den ersten (SUICIDE CIRCLE, auch: SUICIDE CLUB, von 2001) fand ich großartig, den zweiten (STRANGE CIRCUS, 2005) maniriert, angestrengt, weil um das Verbergen seiner eigenen Hohlheit bemüht, und der dritte (LOVE EXPOSURE, 2008) … Kapitel 7: Mindestens fünfzehn Filme von Sion Sono: 1. HEYA/THE ROOM (1992) weiterlesen

Kapitel 5: Die zehn Filme von Alain Robbe-Grillet: Eins: L‘ IMMORTELLE/DER UNSTERBLICHE (1963)

Ich finde diesen Film, der ein Experiment der Widersprüchlichkeiten, gewollten Anschnittfehler, Paradoxien und Unbeweisbarkeiten zu sein scheint, erstaunlich kohärent. Mann trifft Frau, begehrt Frau, sie entzieht sich halb, halb gibt sie sich hin, sie entschwindet, stirbt oder hat niemals existiert, er sucht sie, er findet sie in anderen, er findet sie selbst, doch nie kann … Kapitel 5: Die zehn Filme von Alain Robbe-Grillet: Eins: L‘ IMMORTELLE/DER UNSTERBLICHE (1963) weiterlesen

Kapitel 3: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock 1: THE PLEASURE GARDEN/ IRRGARTEN DER LEIDENSCHAFT (1925)

Hitchcocks unter anderem in München (und Italien, wo es sehr abenteuerlich wurde, wie Hitchcock erzählt in Truffauts Buch „Wie haben sie das gemacht, Mister Hitchcock?“) gedrehtes Debüt beginnt furios: Die unterschiedlichen Reaktionen der Theaterbesucher sind wunderbar karikaturesk eingefangen, der erste Hitchcocksche Spezialeffekt lässt auch nicht lange auf sich warten: Aus der Unschärfe eines Kurzsichtigen werden … Kapitel 3: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock 1: THE PLEASURE GARDEN/ IRRGARTEN DER LEIDENSCHAFT (1925) weiterlesen