Kapitel 63: Das außerordentlich umfangreiche Universum des Takashi Miike – (3 und) 4: NINGEN KYOKI – AI TO IKARI NO RINGU/A HUMAN MURDER WEAPON (1992)

Miikes dritter Film, eine Fernsehproduktion von 1992 mit dem halsbrecherischen Titel RASUTO RAN: AI TO URAGIRI NO HYAKU-OKU EN – SHISSO FERAARI 250 GTO und dem nicht weniger verwirrenden internationalen Titel LAST RUN: 100 MILLION TEN‘S WORTH OF LOVE & BETRAYAL, ist leider nirgends aufzutreiben, klingt aber sehr mundwässerigmachend, mit einem ehemaligen Rennfahrer als Hauptfigur …

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Kapitel 62: Schloss des Schockens – Dreizehn Filme von William Castle: 3: THE TINGLER/SCHREI, WENN DER TINGLER KOMMT (1959)

William Castle höchstpersönlich warnt die Zuschauer, dass während des folgenden Films zu schreien ihr Leben retten könnte. Wenn man dazu noch bedenkt, dass er in einigen Kinos elektrische Impulsgeber (er nannte diesen Gimmick Percepto!) installieren ließ, die genau jenes „Tingling“ im Kinosessel erzeugen sollten, vor dem man sich nur mit einem Schrei retten kann, dann …

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Kapitel 61: Das außerordentlich umfangreiche Universum des Takashi Miike – 2: TOPPU! MINIPATO TAI – AIKYATCHI JANKUSHON/EYECATCH JUNCTION (1991)

EYECATCH JUNCTION legt mit waghalsigem Tempo los. Verfolgungsjagd zu Fuß, mittendrin. Schlägerei. Erster Bruch: der Schläger wird von zwei neu angekommenen Politessen vermöbelt. Gewalt allerorten, aber der komödiantische Aspekt wird schnell deutlich. Der Titel kommt ins Bild gewirbelt, kunterbunt wie eine Kindersendung. Gute Launeeeeee! Dazu lustige 1980er-Jahre-Musik. Die Blicke auf die Polizistinnenbeine sind aber dann …

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Kapitel 60: Das außerordentlich umfangreiche Universum des Takashi Miike – 1: REDI HANTAA: KOROSHI NO PURERYUUDO/LADY HUNTER: PRELUDE TO MURDER (1991)

Das außerordentlich umfangreiche Universum des Takashi Miike beginnt mit einer rätselhaften Kamerafahrt durch rätselhafte Räume. Ein Zahnarztstuhl? Nein, Farbeimer. Ein roter Handabdruck an der Wand. Links steht etwas in Rot an der Wand, in westlichen Buchstaben, man kann es kaum lesen: Es ist das Wort ENOUGH, unterstrichen. Daneben ein ganz anderer Raum, fast wie ein …

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Kapitel 59: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock 5: EASY VIRTUE/LEICHTLEBIG (1927)

Hitchcock verfilmt ein Stück von Noel Coward. Der erste Hitchcock-Effekt lässt nicht lange auf sich warten: Der Richter blickt durch sein Vergrößerungsmonokel in den Saal, wir mit ihm. Wir sind auch mit ihm kurzsichtig. Es lohnt sich aber durchaus, Larita Filton (Violet Jeans, Hitchcocks erste blonde Femme fatale) unter die Lupe zu nehmen. Clever, wie …

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Kapitel 57: Die Filme und Farben des Mario Bava 3: LA BATTAGLIA DE MARATONA/DIE SCHLACHT VON MARATHON (1959)

Beim dritten Film meiner Bava-Serie soll Bava wiederum nur für ein paar Nachdrehs verantwortlich gewesen sein, die eigentliche Regie führte der nicht minder interessante, aber hier natürlich seinen Zenit schon längst hinter sich habende Jacques Tourneur, der wiederum den größten Teil der Arbeit seinem Assistenten Bruno Vailati überlassen haben soll. Da Bava hier aber auch …

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Kapitel 56: Die Filme und Farben des Mario Bava 2: CALTIKI I MOSTRO IMMORTALE/ CALTIKI, RÄTSEL DES GRAUENS (1959)

Auch dieser Film ging (wie bereits I VAMPIRI, siehe Kapitel 26) während der Dreharbeiten von Riccardo Fredas Händen in die von Kameramann Mario Bava über, wurde also von Bava (ungenannt) fertiggestellt. Die gemalte und dadurch theaterkulissenhafte Landschaft ist durchaus stimmungsvoll. Ein künstlicher Vulkanausbruch verstärkt den Bühneneffekt ebenso wie die Tatsache, dass der verstörte Forscher sich …

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Kapitel 55: Der Mann, der zuviel wusste – Hitchcock 4: DOWNHILL/ABWÄRTS (1927)

Der Film liegt mir eigentümlicherweise – in der “Early Hitchcock”-DVD-Edition – ohne jegliche Tonspur vor, also auch ohne Musik. Ein Stummfilm ganz ohne Musik wirkt seltsam unvollständig, so sehr ist man schon daran gewöhnt. Der “Lodger” (siehe Kapitel 8) Ivor Novello – unter Pseudonym auch Co-Autor des Stücks, auf dem der Film basiert – wirkt …

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Kapitel 54: Mindestens 15 Filme von Sion Sono: 5. YUME NO NAKA E/INTO A DREAM (2005)

Ein Hund, etwas später eine Katze. Geschrei und Depressionen in einer Schauspielschule. Die anrührenden Klaviertöne von Chopins „Tristesse“-Etüde. Ein extrem heißer Lederminirock wird konterkariert vom übercoolen männlichen Filmstar in seiner Pelzjacke, der eine Asami präsentiert, die aber nicht „die“ Asami ist (deren Karriere zwar auch 2005 begann, aber erst 2010 richtig in die Gänge kam). …

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Kapitel 47: Argentoia – 2: IL GATTO A NOVE CODE/DIE NEUNSCHWÄNZIGE KATZE (1971)

Ich schaue die 114-Minuten-Langfassung, die von der IMDB etwas pompös als „Limited Uncut Integral-Version“ bezeichnet wird. Die normale Kinofassung habe ich schon zweimal gesehen, die Langfassung wird ein Novum für mich. Morricone verzaubert schon den Vorspann durch seine traurigen Harmonien. Dann der Farbcode: Das Rot-Weiß des Mädchens und die rot-weißen Streifen des Autos mit dem …

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