Kapitel 20: Ein schwacher Stummfilm

Schaut man sich Stummfilme an, hat man in der Regel den Eindruck, es mit einem Glanzstück zu tun zu haben. So, als wären sämtliche Stummfilme Meisterwerke gewesen. Dieser Eindruck täuscht natürlich. Die meisten Stummfilme sind überhaupt nicht erhalten geblieben. In der Regel sind es sogar nur die besten und gerühmtesten, für deren Konservierung jemand Sorge …

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Kapitel 15: Das Finale von RAZZIA SUR LA CHNOUF/RAZZIA IN PARIS (1955)

RAZZIA IN PARIS (unter der Regie von Henri Decoin), leistet sich am Schluss ein einzigartiges Kunststück. Nachdem nun klar ist, dass Jean Gabin nicht der Ganove ist, als der er sich den ganzen Film über ausgegeben hat, sondern ein Undercoverinspektor von der Drogenfahndung, geht er den Flur des Polizeipräsidiums entlang – und sämtliche Nebendarsteller des …

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Kapitel 9: JIU MING/KOMA (2004)

KOMA ist ein relativ unbekannt gebliebener Hongkong-Thriller des Regisseurs Law Chi-Leung, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Nicht nur mit den herausragenden Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen Kar Yan Lam alias Karena Lam und Angelica Lee alias Lee Sinje, sowie exquisiter Kameraarbeit, sondern vor allem mit seiner geradezu schwindelerregenden Fülle von Plottwists, die allesamt Sinn ergeben. Das … Kapitel 9: JIU MING/KOMA (2004) weiterlesen

Kapitel 4: Das Ende von CARTOUCHE

Der Mantel-und-Degen-Film CARTOUCHE/CARTOUCHE, DER BANDIT (1962, Regie: Philippe de Broca) betritt in seiner Schlussphase völliges Neuland. Bis dahin alles wie gehabt: Jean-Paul Belmondo ist – in der bewährten Tradition von Gérard Philipe als FANFAN LE TULIPE/FANFAN, DER HUSAR (1952) – ein frecher Tausendsassa, er prügelt, schwingt und lacht sich durch den Film, trotzt den Obrigkeiten, … Kapitel 4: Das Ende von CARTOUCHE weiterlesen