Kapitel 245: Kann ein Film zu klug sein?

Ich plädiere eigentlich immer für „Mehr Hirn wagen“, und hätte deshalb nicht gedacht, dass ich das mal formulieren würde, aber ich denke: Ja, ein Film kann zu klug sein, und zwar dann, wenn die Klugheit verhindert, dass der Film richtig abhebt. Oder anders formuliert: Wenn die Kopflastigkeit orthopädisch verhindert, dass der Hintern tanzen kann. Ein …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 3 2022/2023 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 234: Die Misere der Filmbranche im 21. Jahrhundert: 3: das Publikum

Frage: Warum kriegen wir eigentlich heute nur noch Fortsetzungen zu sehen? Remakes? Reboots? Cinematic Universes? Zyklen? Trilogien? Trilogien, die durch Prequeltrilogien zu Doppeltrilogien aufgeblasen werden, bis ihre ohnehin dünne Haut schon Risse kriegt? Antwort: Weil das Publikum es ganz genau so haben will. Hat dem Publikum einmal etwas gefallen, möchte es am liebsten dasselbe immer …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 3 2022/2023 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 230: Ist John Carpenters HALLOWEEN eigentlich ein perfekter Giallo?

Dies ist keine detaillierte Betrachtung von Carpenters Film, den ich sehr wichtig finde und dementsprechend hoch schätze. Es ist eher eine Überlegung, die ich anstellte, während ich darüber nachdachte, wie oft es doch vorkommt, dass das Ende nicht das Beste an einem Film ist, und wie sinnlos deshalb oftmals die Angst vor Spoilern ist. Ein …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 3 2022/2023 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 229: Aktuelles türkisches Kino

Auf den 33. Türkischen Filmtagen München im März/April dieses Jahres hatte ich Gelegenheit (ein Dankeschön noch einmal an Esra Sahin, die mich auf ihre eigene Initiative hin mit Der Filmbetrachter akkreditiert hat), fünf exzellente neue türkische Spielfilme plus einen Dokumentarfilm zu sehen. Über den Dokumentarfilm will ich nicht viele Worte verlieren, einfach, weil mir die … Kapitel 229: Aktuelles türkisches Kino weiterlesen

Kapitel 224: Jacob Tremblay

Warum hat für ROOM/RAUM (2015) eigentlich Brie Larson, die zwar gut spielt, aber nicht nennenswert anders, als andere junge Schauspielerinnen das ebenfalls gemacht hätten, den Oscar bekommen, aber nicht der junge Kanadier Jacob Tremblay, der in diesem Film schlichtweg sensationell ist? Sie hätten schließlich sogar beide gewinnen können, sie traten gar nicht gegeneinander, sondern in …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 3 2022/2023 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 215: Montagskino

Ich staune immer wieder über die Filme, die das ZDF schon seit Jahren montagabends um 22:15 Uhr in seiner Reihe „Montagskino“ ausstrahlt. In der Regel handelt es sich um solide Thriller, denen aber stets das gewisse Etwas fehlt. Mit namhaften Schauspielern, flotten Plots, der einen oder anderen wirklich interessanten Szene – aber im Großen und …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 2 2021/2022 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 207: Das Geheimnis des PSYCHO-Remakes

Und gleich noch ein Remake/Reboot. Es gibt Filme, die haben einen guten Ruf, und nichts wird diesen guten Ruf jemals erschüttern. TWELVE YEARS A SLAVE von 2013 zum Beispiel gilt als Meisterwerk, hat mich jedoch regelrecht wütend gemacht mit Michael Fassbenders völlig überzogener, fast schon parodistischer Darstellung eines bösen Sklavenhalters, und Lupita Nyong‘os endloser nackter …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 2 2021/2022 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 199: Witze mit langer Zündschnur

In Ben Stillers ZOOLANDER 2 (2016) sind mir zwei Jokes aufgefallen, die sich erst im Nachhinein erschließen, also erst, nachdem man den Film ganz gesehen hat. Am Allerlustigsten in dieser durchaus gelungenen und dadurch würdigen (und allgemein deutlich zu schlecht bewerteten) Fortsetzung fand ich den Bibelmythos von Adam & Eve & Steve. Aber von wem …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 2 2021/2022 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 195: Die Misere der Filmbranche im 21. Jahrhundert: 2: European Arthouse

Ich wähle als Beispiel jemanden, den ich gar nicht schlecht finde, denn „gar nicht schlecht“ bringt die Misere am besten auf den Punkt. Ich wähle den Italiener Luca Guadagnino, den Liebling der Medien und Preisverleihungsgremien. Ich habe erst zwei seiner Filme gesehen, in der Reihenfolge meines Sehens SUSPIRIA von 2018 und A BIGGER SPLASH von …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 2 2021/2022 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren

Kapitel 188: Bösewichte mit beachtlichen Motiven

Hiermit ist nicht gemeint, wenn die Helden eines Filmes aus nachvollziehbaren oder sogar honorigen Motiven das Gesetz übertreten: Rentner überfallen eine Bank, Hausfrauen dealen mit Drogen, Geld wird gefälscht oder gestohlen, um sozialen Miseren abzuhelfen (wie z. B. bei dem Brüderpaar aus HELL OR HIGH WATER von 2016, oder bei Richard Gere im artverwandten MILES …

Dieser Inhalt ist nur für Jahrbuch 2 2021/2022 Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren