Kapitel 226: Armer Ichi 5 von 28: ZATOICHI KENKA-TABI/ZATOICHI ON THE ROAD (1963)

Nahtlos weiter mit dem nächsten Zatoichi, in feinster Criterion-Qualität. Mit Kimiyoshi Yasuda kommt ein neuer Regisseur an Bord, der aber – nicht hintereinanderweg, sondern mit Pausen dazwischen – nicht weniger als sechs Filme zum Zyklus beitragen wird. Es geht unmittelbar in die Vollen: Zatoichi überführt einen Würfel-Falschspieler und zeigt einen Die-Kerze-längs-spalten-Schlag, um seine Fähigkeiten zu …

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Kapitel 225: Armer Ichi 4 von 28: ZATOICHI KYOJO-TABI/ZATOICHI THE FUGITIVE (1963)

Derselbe Regisseur wie im fabelhaften dritten Teil der Reihe: Tokuzo Tanaka, der auch noch den 13. Zatoichi-Film drehen wird. Sommerhitze. Zatoichi schwitzt. Sumo-Ringen verhältnismäßig dünner Männer auf einem Volksfest. Japaner außer Rand und Band. Von wegen Land des Lächelns und der vornehmen Zurückhaltung. Alles Fassade für ahnungslose Ausländer. Zatoichi nimmt aus Spaß teil am Ringerturnier …

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Kapitel 224: Jacob Tremblay

Warum hat für ROOM/RAUM (2015) eigentlich Brie Larson, die zwar gut spielt, aber nicht nennenswert anders, als andere junge Schauspielerinnen das ebenfalls gemacht hätten, den Oscar bekommen, aber nicht der junge Kanadier Jacob Tremblay, der in diesem Film schlichtweg sensationell ist? Sie hätten schließlich sogar beide gewinnen können, sie traten gar nicht gegeneinander, sondern in …

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Kapitel 223: I PUGNI IN TASCA/MIT DER FAUST IN DER TASCHE (1965)

Wieder so eine verdienstvolle Digitalrestauration der Criterion Collection, in Deutschland auf Arte präsentiert und von der TV Spielfilm vorbildlich angepriesen. Eine Klüngelei des guten Geschmacks, wenn man so möchte. Marco Bellocchios Debüt-Langfilm I PUGNI IN TASCA/MIT DER FAUST IN DER TASCHE (1965) ist nichts Geringeres als eine Sensation. Makellose Schwarzweißfotografie, allein schon die majestätische Bergkulisse …

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Kapitel 222: Ausgewählte, klassische US-Western: 10 von 76: STAGECOACH/HÖLLENFAHRT NACH SANTA FE/RINGO (1939)

Von Thomas Mitchell 1949 in THE BIG WHEEL (siehe das vorige Kapitel 221: Die 120 Jahre von Le Mans 14: THE BIG WHEEL/DIE TODESKURVE (1949)) zehn Jahre zurück zu Thomas Mitchell 1939. Für STAGECOACH bekam er seinen Oscar als bester Nebendarsteller. Vorab aber ein Exkurs zum von mir weiterhin verwendeten Begriff „Indianer“, weil ich förmlich …

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Kapitel 221: Die 120 Jahre von Le Mans 14: THE BIG WHEEL/DIE TODESKURVE (1949)

Zum direkten Vergleich hier gleich noch ein weiterer Midget-Racing-Film. Hauptdarsteller Mickey Rooney ist schon einmal das genaue Gegenteil von Johnny Sands (siehe Kapitel 220: Die 120 Jahre von Le Mans 13: BORN TO SPEED (1947)): Er ist nicht groß und blendend aussehend, dafür aber auch alles andere als untalentiert. Im Gegenteil: Er übertreibt es eher …

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Kapitel 220: Die 120 Jahre von Le Mans 13: BORN TO SPEED (1947)

Ein erstaunlich kurzer Film, der nur etwa eine Stunde dauert. Mal sehen, was er trotzdem zu bieten hat. Rennfilme müssen nicht lang sein, sondern schnell. Die Darsteller sind mir sämtlich unbekannt, Regisseur Edward L. Cahn hat jedoch so viele billige Reißer gedreht, dass mindestens sein THE FOUR SKULLS OF JONATHAN DRAKE/DIE VIER SCHÄDEL DES JONATHAN …

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Kapitel 219: Ausgewählte, klassische US-Western: 9 von 76: DODGE CITY/HERR DES WILDEN WESTENS (1939)

Die siebte der insgesamt zwölf Kollaborationen zwischen Regisseur Michael Curtiz und seinem Star Errol Flynn, und einer der acht Filme, in denen Flynn mit Olivia de Havilland ein Traumpaar bildete. Über die beiden gibt es sogar ein Buch von 2010, es trägt den Titel „Errol & Olivia: Ego and Obsession in Golden Era Hollywood“, verfasst …

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Kapitel 218: Ausgewählte, klassische US-Western: 8 von 76: DESTRY RIDES AGAIN/DER GROSSE BLUFF (1939)

Zuerst einmal Wissenswertes zum Titel des Films: Diese (berühmteste) Version des Stoffes in der Regie von George Marshall war keinesfalls die erste. Bereits 1932 spielte Tom Mix den Tom Destry in einem Film, der ebenfalls DESTRY RIDES AGAIN hieß, unter der Regie von Benjamin Stoloff, und da Tom Mix in den meisten seiner Filme einfach …

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Kapitel 217: Sixties ganz in Gelb: 9: IL DOLCE CORPO DI DEBORAH/THE SWEET BODY OF DEBORAH/DER SCHÖNE KÖRPER DER DEBORAH (1968)

Carroll „Ich war BABY DOLL“ Baker und Jean „Ich habe mit Bunuel gearbeitet“ Sorel am Meer. Sie kam übers Meer aus Amerika nach Italien, um dort mit Mitte dreißig nochmal durchzustarten, er schwelgt mit ihr in den Untiefen des ambitionierteren Euro-Genrekinos. Sightseeing in Genf, das alt aussieht wie Venedig. Regisseur Romolo Guerrieri macht erotisch keine …

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