Kapitel 52: Ausgewählte, klassische US-Western: 4 von 76: SONG OF THE GRINGO (1936)

Ich habe bereits jetzt bei meiner Western-Serie ein schlechtes Gewissen. Es fehlt einfach so vieles. Kein Broncho Billy, kein Tom Mix, kein Ken Maynard (der Westernheld, der bizarrerweise aussah wie ein jüngerer, schlankerer Helmut Kohl), kein Hoot Gibson, sogar William Boyd als Hopalong Cassidy habe ich ausgelassen, weil ich den besonders gut leiden kann, sieben …

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Kapitel 51: Precursors of noir 1929: THUNDERBOLT/SIE NANNTEN IHN THUNDERBOLT

Da ist es wieder, das Traumpaar dieser Serie bisher: Regie Josef von Sternberg, Hauptrolle George Bancroft. Es beginnt mit einem Kätzchen. Das kennen wir schon aus UNDERWORLD (siehe Kapitel 43). Neu ist allerdings, dass wir die Personen sprechen hören. Dies ist von Sternbergs erster Tonfilm, sein zweiter wird DER BLAUE ENGEL sein, ein Jahr später. …

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Kapitel 50: Ausgewählte, klassische US-Western: 3 von 76: RIDERS OF DESTINY/REITER DER GERECHTIGKEIT/DIE WASSERRECHTE VON LOST CREEK (1933)

RIDERS OF DESTINY habe ich mir unter den schier unzähligen (Wayne selbst schätzte sie auf etwa achtzig), stets um die 53 Minuten langen John-Wayne-B-Pictures aus mehreren Gründen ausgesucht: Es war sein erster Film für das Poverty-Row-Studio Monogram, für das er anschließend zwei Jahre lang exklusiv unter Vertrag war und in dieser Zeit nicht weniger als …

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Kapitel 49: Ausgewählte, klassische US-Western: 2 von 76: TUMBLEWEEDS/DIE STEPPENREITER VON TEXAS (1925)

Die Western-Stummfilmära war im Grunde genommen ein Duell zwischen dem naiv-sensationsheischenden Tom Mix und dem historisch exakteren, „erwachseneren“ William S. Hart. TUMBLEWEEDS ist der letzte Film mit (und in ungenannter Co-Regie mit King Baggott auch von) William S. Hart, bevor dieser seine Sporen an den Nagel hängte. Mir liegt die 1939er-Version vor, die mit nicht …

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Kapitel 48: Ausgewählte, klassische US-Western: 1 von 76: THE GREAT TRAIN ROBBERY/DER GROSSE EISENBAHNRAUB (1903)

Warum 76? Die Zahl ist willkürlich, in einem derart reichhaltigen Genre könnte man auch 200 oder 300 oder 400 nehmen, aber irgendeine Stacheldrahtgrenze muss man halt durchs Weideland ziehen. Da sich in meiner Wunschliste ein Film mit dem Titel DEADWOOD 76 befand, hatte ich die Zahl „76“ im Hinterkopf, und als ich dann sah, dass …

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Kapitel 47: Argentoia – 2: IL GATTO A NOVE CODE/DIE NEUNSCHWÄNZIGE KATZE (1971)

Ich schaue die 114-Minuten-Langfassung, die von der IMDB etwas pompös als „Limited Uncut Integral-Version“ bezeichnet wird. Die normale Kinofassung habe ich schon zweimal gesehen, die Langfassung wird ein Novum für mich. Morricone verzaubert schon den Vorspann durch seine traurigen Harmonien. Dann der Farbcode: Das Rot-Weiß des Mädchens und die rot-weißen Streifen des Autos mit dem …

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Kapitel 46: Die zehn Filme von Alain Robbe-Grillet: Zwei: TRANS-EUROP-EXPRESS (1966)

Der Regisseur spielt selbst mit und blättert als erstes in erotischen Magazinen. Letzteres hätte sich nicht einmal Hitchcock in einem seiner Cameo-Auftritte getraut. Das heißt: Genau genommen sehen wir Robbe-Grillet gar nicht blättern, da ist ein Schnitt dazwischen. Das Blättern besorgt einige Minuten später Jean-Louis Trintignant. Der Drogenhändler – der in seiner absurden Verkleidung wie …

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Kapitel 45: Precursors of noir 1928 2 von 2: THE RACKET

Regie Lewis Milestone, auch einer, dem wir mehrere Klassiker zu verdanken haben, nämlich unter anderem IM WESTEN NICHTS NEUES (1930), PORK CHOP HILL/MIT BLUT GESCHRIEBEN (1959), Brandos MEUTEREI AUF DER BOUNTY (1962), und, ja, OCEAN’S ELEVEN, das Original von 1960, zu deutsch FRANKIE UND SEINE SPIESSGESELLEN. Eine Karriere, die bereits in den 1920ern losging und …

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